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	<title>Darmflora Archives | MEDICAL AESTHETIC</title>
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		<title>Gesund leben und das Immunsystem stärken &#8211; 6 Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tatjana Amberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 09:38:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: Artem Beliaikin / Flickr / CC BY-SA 2.0 Gesundheit ist kein Zustand, den man erreicht oder auch nicht (was ganz schön anstrengend oder frustrierend wäre, je nachdem). Gesundheit entsteht als „Produkt“ aus dem Durchschnitt aller täglichen Entscheidungen und Handlungen. Es geht nicht um völligen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="color: #999999; font-size: 85%;"><em>Bild: Artem Beliaikin / <a href="https://www.flickr.com/photos/artembali/47939108423/sizes/l/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a> </em></span></p>
<p>Gesundheit ist kein Zustand, den man erreicht oder auch nicht (was ganz schön anstrengend oder frustrierend wäre, je nachdem). Gesundheit entsteht als „Produkt“ aus dem Durchschnitt aller täglichen Entscheidungen und Handlungen.</p>
<p>Es geht nicht um völligen Verzicht. Die positiven Entscheidungen/Handlungen sollten überwiegen. Hören Sie auf Ihren Körper und seinen Sie geduldig mit sich selbst, um eine gesunde Lebensweise zu finden, die Ihnen persönlich gut tut. Wir können selbst einige wenige aber sehr wirksame Maßnahmen ergreifen, um nicht nur gegen Erkrankungen &#8211; egal durch welchen Erreger &#8211;  geschützt zu sein. Sie schützen uns auch vor der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen, die uns mehr belasten als Infektionskrankheiten.</p>
<p>Und: wenn wir uns um unsere Gesundheit bemühen, dann wirkt sich das nicht nur auf uns selbst aus, sondern auch auf unsere Kinder, Enkel und Urenkel. Denn wir vererben nicht nur unsere DNA, sondern auch unseren Lebensstil – der bestenfalls überwiegend positiv geprägt ist. Das sollte eine wunderbare Motivation sein, wenn wir Tag für Tag bestrebt sind, gesund zu leben.</p>
<p>Ein Patentrezept gibt es nicht, dazu sind wir Menschen zu individuell. Hier finden Sie einige Anregungen, aus denen Sie auswählen können, um Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit zu verbessern.</p>
<h2>1. Genußmittel</h2>
<p>Niemals rauchen und wenig bis keinen Alkohol trinken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Bewegung, frische Luft und Sonne</h2>
<ul>
<li>Sehr regelmäßige Bewegung, und davon möglichst viel! Beginnen Sie langsam und überanstrengen Sie sich nicht, denn dies schädigt das Immunsystem! Bedenken Sie, es reicht nicht, ein paar Minuten zu spazieren, um unseren täglichen Bewegungsmangel auszugleichen. Bei 8 Stunden sitzender Tätigkeit pro Tag sollte man sich 1 Stunde pro Tag schweißtreibend bewegen.</li>
<li>Bewegung an frischer Luft (geht auch am geöffneten Fenster) ist natürlich zu bevorzugen.</li>
<li>Sonnenbad in der Mittagszeit (20 min), dabei unbedingt auf genügend hohe Temperaturen achten und vor Zug schützen. Die UV-Strahlung in der Sonne trägt nicht nur zur Vitamin D-Bildung (in Deutschland nur zwischen Anfang April und Ende September möglich) bei, sondern tötet Viren und Bakterien ab.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3. Vitamin D und die anderen Nährstoffe</h2>
<p>Bringen bzw. halten Sie den Vitamin D Spiegel auf einen Blutwert zwischen 40 &#8211; 60 ng/ml (bzw. 100 – 150 nmol/l).</p>
<p>Es sollten unserem Körper <strong>alle Nährstoffe</strong> in absolut ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen. <strong>Leider ist das oft nicht der Fall. </strong>Eine <a href="https://www.mesotherapie-passau.de/behandlungen/gesundheit/diagnostik/">Laboranalyse</a> bringt Klarheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>4. Ernährung</h2>
<p>Unser tägliches Essen hat einen extrem großen Einfluss auf unsere Gesundheit und kann das Immunsystem stärken. Es sollte unserem Körper alle Nährstoffe in absolut ausreichenden Mengen liefern (auch wenn das leider oft nicht der Fall ist). Hier ist wichtig:</p>
<ul>
<li>nur in Maßen</li>
<li>abwechslungsreich und ausgewogen</li>
<li>nicht zu kalorienreich</li>
<li>reichlich Gemüse, weniger Zucker und Weißmehl, evtl. auch weniger Milch und Milchprodukte</li>
<li>möglichst frisches Essen (viel Gemüse und Rote Beeren)</li>
<li>keine Produkte, die mit Chemikalien belastet sind</li>
<li>keine Snacks zwischendurch</li>
<li>täglich intermittierendes Fasten (14 – 16 Stunden nichts essen, auch keine flüssigen Kalorien), z.B. um 18 Uhr Abendessen, die nächste Mahlzeit ab 11 Uhr.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>5. Darm: bakterielle Schutzflora fördern = Immunsystem stärken</h2>
<p>Gesunder Darm, gesunder Mensch! Die Situation in unserem Verdauungstrakt, speziell in der Schleimhautabwehr, hat eine sehr hohe Bedeutung für alle anderen Schleimhäute im Körper: Blase, Scheide, Lunge, Bronchien, Augen(-bindehaut), Ohren, Nase, Mund/Rachen.</p>
<p>Mehr Ratschläge für einen gesunden Darm finden Sie <a href="https://www.mesotherapie-passau.de/medizin/5-tipps-fuer-einen-gesunden-darm/">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>6. Schlaf und Entspannung</h2>
<p>Es gibt Wechselwirkungen zwischen Psyche, Nervensystems, Hormonsystems und Immunsystems. Das heißt, durch Wohlbefinden kann man das Immunsystem stärken und Gesund leben.</p>
<ul>
<li>Sorgen Sie für ausreichender und erholsamer Schlaf.</li>
<li>Sauna und Kneipp-Anwendungen sind bewährte Maßnahmen die das Immunsystem stärken</li>
<li>Sorgen Sie für genügend Entspannung (tägliche aktive Entspannung, z.B. durch Meditation. Passive Entspannung, z.B. beim Fernsehen oder Schlafen, ist hier nicht gemeint)</li>
<li>Setzen Sie sich keinen starken und länger anhaltenden psychischen Belastungen aus.</li>
<li>Stabile Beziehungen!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Themenwünsche für neue Artikel? Dann hinterlassen Sie bitte einen Kommentar oder schreiben Sie eine E-Mail!</p>
<p><strong>Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, sagen Sie es weiter! Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund und zuversichtlich bleiben! : )</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Literatur:</em><br />
<em>Spork, Peter: Gesundheit ist kein Zufall. Wie das Leben unsere Gene prägt. Die neuesten Erkenntnisse der Epigenetik. München, DVA, 2017. ISBN 978-3-421-04750-2</em><br />
<em>Michalsen, Andreas: Heilen mit der Kraft der Natur. Meine Erfahrung aus Praxis und Forschung, was wirklich hilft. Berlin, Insel Verlag, 2017. ISBN 978-3-458-17698-5</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Tipps für einen gesunden Darm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tatjana Amberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 10:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: Stock-Fotografie-ID: 692000980 / ChrisChrisW Wie wichtig der Darm für die Gesundheit und unser Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und auch das Immunsystem ist, wird immer mehr zu einem Allgemeinwissen. Darm, Gehirn und Mikrobiom im Darm (die Gesamtheit der Mikroorganismen des Darms) kommunizieren ununterbrochen miteinander. Dieses „Gespräch&#8220;...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="color: #999999; font-size: 85%;"><em>Bild: Stock-Fotografie-ID: 692000980 / ChrisChrisW</em></span></p>
<p>Wie wichtig der Darm für die Gesundheit und unser Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und auch das Immunsystem ist, wird immer mehr zu einem Allgemeinwissen. Darm, Gehirn und Mikrobiom im Darm (die Gesamtheit der Mikroorganismen des Darms) kommunizieren ununterbrochen miteinander. Dieses „Gespräch&#8220; wirkt sich auf unsere Gefühle, unseren Appetit und unser Verhalten aus. Wenn es hier Störungen gibt, können nicht nur nicht nur Krankheiten im Magen-Darm-Trakt entstehen sondern auch Gehirnstörungen wie Depression, Angst, Autismus, Parkinson und Alzheimer. Dabei ist es so im Grunde einfach, für eine gute Darmgesundheit zu sorgen.</p>
<p>Das Ziel ist nach optimaler Gesundheit zu streben. Was ist optimale Gesundheit? Keine körperlichen Krankheitssymptome, die Gefühlslage ist glücklich und optimistisch, man hat ein gutes soziales Umfeld und genießt seine Arbeit.</p>
<p>Der größte Teil der Bevölkerung lebt in einem Zustand suboptimaler Gesundheit, einer „Krankheitsvorstufe“. Sie haben keine medizinische Diagnose, fühlen sich aber chronisch gestresst, sind eher pessimistisch eingestellt und können sich nicht mehr so gut und leicht entspannen. Sie haben zu viel Kilos auf den Rippen, teilweise etwas erhöhten Blutdruck und dauernd leichte Verdauungsstörungen. Ihr ständiger Begleiter sind Müdigkeit, Schmerzen etc.</p>
<p>Mit diesen fünf Tipps kann jeder es schaffen, Harmonie zwischen Darm, Mikrobiom und Gehirn herzustellen und zu bewahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">1. Gesunde Ernährung &#8211; wie die Darmmikroben füttern?</h2>
<p>Die Nahrung, die ein Mensch zu sich nimmt, wird irgendwann den Darm passieren. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Ernährung ein wichtiger Punkt ist, wenn es um einen gesunden Darm geht.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Ihr Darmmikrobiom ist ihr Bauernhof und die Darmbakterien sind Ihre Nutztiere. Sie wählen natürlich ein Futter, welches keine schädlichen Chemikalien und ungesunde Zusätze enthält. Sie geben den &#8222;Tierchen&#8220; das beste Futter um Vielfalt, Stabilität und Gesundheit zu optimieren.</p>
<h3>&#8211; Als Grundregeln gelten:</h3>
<ul>
<li>Essen Sie verschiedene, v.a. pflanzliche Lebensmittel. Stellen Sie Ihren eigenen, auf Sie abgestimmten Ernährungsplan zusammen.</li>
<li>Meiden Sie Produkte aus Industrie und Massentierhaltung.</li>
<li>Bevorzugen Sie Produkte aus biologischem Anbau.</li>
<li>Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte. Wenn Produkten nicht wie Lebensmittel aussehen, enthalten sie höchstwahrscheinlich Zusatzstoffe, die dem Gehirn schaden können (künstliche Süßstoffe, Emulgatoren, Glucose-Fructose-Sirup, Weizengluten). Lesen sie die Etiketten und finden Sie heraus welche Bestandteile und Zusätze sie enthalten und woher sie kommen. Sie werden so manche Überraschung erleben.</li>
<li>Mittelmeerkost wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. (Auch aus psychischen Gründen, wie Sie im 2. Tipp weiter unten lesen können.)</li>
<li>Meiden Sie extreme Diäten (außer Sie haben z.B. Allergien gegen bestimmte Lebensmittel).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8211; Warum sind Fastfood und zu oft ein ungesunder Nachtisch suboptimal?</h3>
<p>Speziell industriell verarbeitetes Fleisch, das besonders viel von ungesundem Fett enthält, erhöht das Risiko für mehrere Krebsarten (Brust-, Dickdarm- und Prostatakrebs). Auch dem Gehirn schadet ein hoher Konsum von Transfettsäuren (z.B. Margarine, Fertigprodukte, Süßigkeiten, Chips und frittiertes Essen), da diese Nahrungsfette die vom Immunsystem des Darms vermittelten Signale der Darmmikrobiota an das Gehirn verändert. Scheinbar kommt es dadurch zu einer tiefen Veränderung von Funktion und Struktur des Nervensystems und im Gehirn. Täglich zu viel Fett, Glucose oder Fruktose durch &#8222;Junkfood&#8220; schadet dem Darm, dem Gehirn und auch dem Taillenumfang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8211; Maximieren Sie die Artenvielfalt Ihrer Darmmikrobiota</h3>
<p>Lebensmittel mit vielen verschiedenen pflanzlichen Ballaststoffen vergrößern die Vielfalt der Darmmikrobiota. Lernen Sie auf Ihren Darm zu hören: er kann alle möglichen Gemüse, Früchte und Eiweiß verkraften. Doch all das Fett, der Zucker und die Zusatzstoffe von industriellen Lebensmittel bereitet ihm Probleme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8211; Kräuter für das Wohlbefinden</h3>
<p>Extrem viele Darmsensoren sprechen auf viele verschiedene Kräuter und Phytochemikalien an, ob Wasabi, Chili, Minze, Bitterstoffe. Signale von diesen Kräutern und Nahrungsmittel werden an das Gehirn und das Nervensystem im Magen-Darm-Trakt übermittelt, und haben eine große Wirkung auf Verdauung und Wohlbefinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8211; Probiotika</h3>
<p>Die Diversität (Vielfältigkeit) des Darmmikrobioms zu verringern ist leider sehr viel leichter als sie über das Niveau hinaus zu erhöhen, welches während der ersten 3 Lebensjahre erreicht wird. Je mehr Diversität umso größer unsere Widerstandskraft gegen Erkrankungen, umso gesünder sind wir. Egal ob wir probiotische Kapseln nehmen, Sauerkraut und Kimchi essen, die Zusammensetzung und Vielfalt der jeweiligen Darmmikrobiota bleibt im Grossen und Ganzen recht stabil.</p>
<p>Doch es lohnt sich trotzdem, sich um den Darm zu kümmern. Fermentierte Lebensmittel und Probiotika sind gesund! Denn sie können die von der Mikrobiota produzierten Metaboliten (Zwischenprodukte im Stoffwechsel) verändern und wieder normalisieren, und es kann helfen die Vielfalt aufrecht zu erhalten. Vor allem wenn man schon älter ist, unter Stress steht oder Antibiotika einnimmt.</p>
<p>Wahrscheinlich ist der Einfluss solch einer Behandlung in den ersten Lebensjahren größer, da sich zu der Zeit das Mikrobiom gerade entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">2. Positive Gefühle für einen gesunden Darm</h2>
<p>Negativer Stress ist allgemein sehr schädlich, wenn er aber auch noch dauerhaft anhält, kann der Darm ernsthaften Schaden nehmen. Der Verdauungstrakt und das Gehirn sind sehr eng miteinander verbunden. Im Darm befinden sich mehr als 100 Millionen Nervenzellen, zudem werden dort viele Hormone gebildet. Somit hat negativer Stress auch immer gleich eine Auswirkung auf den Darm.</p>
<p>Werden die Stressschaltkreise immer wieder oder über eine längere Zeit aktiviert, schädigt dies Stoffwechsel, Herz-Kreislaufsystem und das Gehirn. Dies wirkt sich wiederum auf den Darm aus, und damit auf das Biotop im Darm (Darmmikroben). Diese Darmmikroben haben einen bedeutenden Einfluss auf die Entstehung von Entzündungen im ganzen Körper.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8211; Essen Sie nicht bei Stress, Wut und Trauer</h3>
<p>Gefühle können einen starken Einfluss auf den Darm und die Darmflora haben. Negative Gefühle machen den Darm durchlässiger, aktivieren sein Immunsystem und veranlassen hormonproduzierende Zellen in der Darmwand, z.B. Serotonin und Adrenalin abzugeben. Negative Emotionen können wichtige Darmbakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterein reduzieren. Das widerum kann Auswirkungen auf die die Verdauung haben und die Stoffwechselzwischenprodukte, die der Darm zum Gehirn schickt, verändern.</p>
<p>Ganz egal wie hoch die Bioqualität Ihrer Lebensmittel ist oder wie stark Sie von Ihrer Ernährungsweise überzeugt sind: wenn Sie essen obwohl es Ihnen schlecht geht, dann ist das auch für Gehirn und Darm schlecht. Stress, Wut, Traurigkeit oder Angst sitzen mit am Tisch.</p>
<p>Bevor Sie essen, hören Sie in sich hinein. Sie sollten versuchen sich in einen positiven Zustand zu versetzen. Beobachten Sie dann, wie sich dieser Wandel auf Ihr generelles Wohlbefinden auswirkt. Verschiedene Methoden können dabei helfen, z.B. Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Entspannungsübungen und Stressbewältigung durch Achtsamkeit.</p>
<p>Bei Ängsten oder Depressionen, v.a. wenn diese schon viele Jahre bestehen, ist der Einfluss der negativen Emotionen auf die Aktivitäten der Darmmikroben, die die Nahrung verdauen, noch größer und es kann schwierig sein, allein die Situation zu ändern, auch wenn man sich ihrer bewusst ist. Suchen Sie sich die Hilfe eines Arztes oder Psychiaters, um solche weit verbreiteten Störungen zu behandeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8211; Genießen Sie Mahlzeiten gemeinsam</h3>
<p>Gefühle von Glück, Freude und Verbundenheit wirken sich wahrscheinlich positiv aus. Wenn man beim Essen glücklich ist, schickt ihr Gehirn Signale an den Darm, die man sich als spezielle Zutaten vorstellen können, als Würze für Ihr Essen und Wonne für ihre Mikroben. Vermutlich produzieren glückliche Mikroben andere Metaboliten, die dem Gehirn gut tun. Autoren von verschiedenen wissenschaftlichen Artikel über die Mittelmeerkost führen an, dass einige ihrer positiven gesundheitlichen Wirkungen wahrscheinlich Ergebnis der engen sozialen Interaktionen und die Lebensweisen in den Mittelmeerländern sind. Das Gefühl der Verbundenheit und des Wohlbefindens beeinflusst ziemlich sicher den Darm und die Reaktion der Darmmikrobiota auf das Essen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">3. Bewegung für eine gesunde Darmflora</h2>
<p>Es ist zu beobachten, dass viele Menschen, die oft unter Verstopfung leiden, sich nur sehr wenig bewegen. Viele können den Zusammenhang zwischen Bewegung und einer guten Darmaktivität nicht erkennen. Dennoch ist ausreichend Bewegung sehr wichtig für eine gute Darmaktivität und den Stoffwechsel. Sehr empfehlenswert sind Ausdauersportarten, so wie Fahrradfahren, Joggen, Schwimmen oder Walken. Es muss aber nicht immer gleich Ausdauersport sein, auch mit einem einfachen Spaziergang kann die Darmtätigkeit angeregt werden. Bewegung senkt außerdem das Stressempfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">4. Ausreichend und richtig trinken</h2>
<p>Jeder Mensch sollte pro Tag zwischen zwei und drei Liter Flüssigkeit trinken. Das sorgt dafür, dass die gelösten Gifte viel einfacher und auch schneller aus dem Körper geleitet werden können. Allerdings kommt es auch darauf an, was getrunken wird. Am besten für den Darm ist stilles Wasser oder Kräutertee. Schwarzer Tee, Kaffee, zuckerhaltige Getränke und Alkohol sollten besser nicht im Einkaufswagen landen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">5. Richtige Sitzhaltung auf der Toilette</h2>
<p>Seit vielen Jahrhunderten nutzen Menschen die Toilette, meistens im Sitzen. Jetzt wurde bekannt, dass die aufrechte Sitzhaltung gar nicht gut ist für den Darm. Durch den Winkel von 90° wird der Darm recht ungünstig abgeklemmt durch einen schlingenförmigen Schließmuskel. Als Folge davon kann der Darm nur durch ein starkes Pressen oder oft sogar gar nicht vollständig entleert werden. Dadurch können Darmprobleme entstehen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe eines sogenannten Toilettenhockers dafür zu sorgen, dass eine natürliche Hockposition eingenommen werden kann. Das erleichtert die Entleerung des Darms.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Gesunder Darm durch Darmsanierung</h2>
<p>Ein gesunder Darm ist sehr wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Es gibt viele Probleme, bei denen eine Untersuchung der Darmschleimhaut empfehlenswert ist. Darmbeschwerden, Magenbeschwerden, Störungen des Immunsystems und Probleme mit den Schleimhäuten können auf eine gestörte Darmflora hinweisen. Auch eine Antibiotika-Therapie kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Eine <a href="https://www.mesotherapie-passau.de/behandlungen/gesundheit/sanierung-darmschleimhaut/">Darmsanierung</a> kann zu einer gesunden Darmschleimhaut führen. Gerne beraten wir Sie zum Thema Darmsanierung in Ihrer Naturheilpraxis Bayern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle:</em><br />
<em>Mayer, Emeran: Das zweite Gehirn. München, riva, 2016. ISBN: 978-3-7423-0017-1</em></p>
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		<title>Medikamente haben oft negative Auswirkungen auf unseren Darm</title>
		<link>https://www.mesotherapie-passau.de/medizin/medikamente-haben-oft-negative-auswirkungen-auf-unseren-darm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tatjana Amberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 10:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Darmprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Darmsanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: e-Magine Art / Flickr / CC BY-SA 2.0 Die Darmflora – sie ist weitaus wichtiger für den menschlichen Körper, als die meisten Menschen ahnen. Ihr Gleichgewicht kann durch unterschiedliche Einflüsse schnell aus dem Gleichgewicht kommen. Neben Stress, Infekten oder einer falschen Ernährung sind auch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="color: #999999; font-size: 85%;"><em>Bild: e-Magine Art / <a href="https://flic.kr/p/8e3rVS" target="_blank" rel="noopener">Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY-SA 2.0 </a></em></span></p>
<p>Die Darmflora – sie ist weitaus wichtiger für den menschlichen Körper, als die meisten Menschen ahnen. Ihr Gleichgewicht kann durch unterschiedliche Einflüsse schnell aus dem Gleichgewicht kommen. Neben Stress, Infekten oder einer falschen Ernährung sind auch Medikamente oft dafür verantwortlich. Antibiotika sind dafür bekannt, die Darmflora verändern zu können. Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass Antibiotika die einzigen Medikamente sind, die einen solchen Einfluss auf die Darmflora haben. In den letzten Jahren hat sich allerdings gezeigt, dass es doch noch einige weitere Medikamente gibt, die auch zu einer Veränderung führen können. Zu diesen Mitteln zählen sogenannte Magenschutz-Mittel, auch bekannt als Protonenpumpenhemmer, das Diabetesmittel Metformin, Antipsychotika und Schmerzmittel, die zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika gehören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Einfluss auf die Darmflora – zufällig entdeckt</h2>
<p>Es ist dem Zufall zu verdanken, dass dieser Zusammenhang zwischen den Medikamenten und der Veränderung der Darmflora überhaupt entdeckt werden konnte. Daraufhin wurden zu diesem Thema Studien durchgeführt. Bei einer Studie wurden rund 1.200 Wirkstoffe näher betrachtet. Das Ergebnis ließ die Wissenschaftler aufhorchen: In etwa jeder vierte dieser Wirkstoffe war in der Lage, die Zusammensetzung der Darmbakterien zu verändern. Dadurch ändert sich dann natürlich auch die Darmflora. Es gibt sogar etliche Wirkstoffe, die nicht nur eine Bakterienart beeinflussen, sondern sofort mehrere. Dass Wirkstoffe, die zur Bekämpfung von Infektionen genutzt werden, auch einen Einfluss haben könnten auf das Bakterienwachstum, war den Wissenschaftlern bereits klar. Eine Überraschung waren allerdings die anderen Wirkstoffe. Die Wirkstoffe, die nicht gegen Infektionen eingesetzt werden. Warum diese Wirkstoffe ebenfalls eine solche antibakterielle Wirkung haben, konnte bisher nicht ganz geklärt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Überraschende Wirkung bestimmter Medikamente</h2>
<p>Es gab viele Wirkstoffe, die die Forscher überraschten. Bisher waren sie davon ausgegangen, dass diese Wirkstoffe keinerlei Wirkung auf die <a href="https://www.apotheken-umschau.de/Darm/Wie-Darmbakterien-uns-beeinflussen-510759.html" target="_blank" rel="noopener">Darmflora</a> haben könnten, so beispielsweise die Antipsychotika, die das Bakterienwachstum im Darm hemmen. Dasselbe gilt für die Magenschutz-Mittel. Jetzt ist zwar bekannt, dass viel mehr Medikamente einen Einfluss auf die Darmflora haben als bisher gedacht. Unklar ist aber bis heute, ob es bei der Einnahme der entsprechenden Medikamente mit diesen Wirkstoffen zu Langzeitfolgen kommen kann. Das Problem ist, dass jeder Mensch eine recht einzigartige Darmflora hat. Zudem verändert sie sich auch im Laufe der Zeit des öfteren. Der Grund dafür kann die Ernährung sein, oder auch Erkrankungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Darmprobleme – die Ursache ist oft in der Darmflora zu finden</h2>
<p>Die Darmflora – was ist das eigentlich? Diese Frage stellen sich in der heutigen Zeit viele Menschen. Lange wurde die Darmflora vernachlässigt. Erst in den letzten Jahren rückt sie immer weiter in den Vordergrund, wenn es um die Gesundheit geht. Die Bezeichnung Darmflora umfasst alle Mikroorganismen, die sich im menschlichen Darm befinden. Sie besteht aus sehr vielen unterschiedlichen Bakterienarten, es sind mehrere Hundert. Die Zusammensetzung variiert von Mensch zu Mensch. Die Darmflora erfüllt nicht nur eine Aufgabe, sondern gleich mehrere. Sie ist sehr wichtig für das Immunsystem und die Vitaminaufnahme. Auch zum Abbau von Nahrungsbestandteilen, die unverdaulich sind, trägt sie bei. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, kann es beispielsweise zu Darmproblemen oder anderen gesundheitlichen Symptomen kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Sanierung der Darmschleimhaut</h2>
<p>Wird der Darm durch Medikamente oder auch andere Einflüsse wie Stress oder eine falsche Ernährung geschädigt, kann er sich in machen Fällen nicht mehr selbst regenerieren. Aber der gesamte Magen-Darm-Bereich ist sehr wichtig für die Gesundheit und selbstverständlich auch das Wohlbefinden. Der Darm spielt in der ganzheitlichen Medizin eine sehr wichtige Rolle. Störungen des Immunsystems, Darmbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall, Schleimhautprobleme oder Magenbeschwerden wie Sodbrennen können darauf hindeuten, dass die Darmschleimhaut aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine <a href="https://www.mesotherapie-passau.de/behandlungen/gesundheit/sanierung-darmschleimhaut/">Sanierung der Darmschleimhaut</a> ist dann eine gute Möglichkeit, um die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In Ihrer Naturheilpraxis Passau beraten wir Sie gerne zu den Möglichkeiten, die eine Sanierung der Darmschleimhaut bieten kann. Selbstverständlich werden wir zunächst herausfinden, ob die Ursachen Ihrer Beschwerden in der Darmflora liegen. Der Befund ist die Grundlage für die folgende Therapie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle:<br />
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/91941/Jedes-vierte-zugelassene-Medikament-beeinflusst-Darmbakterien</em></p>
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		<title>Colitis ulcerosa &#8211; Behandlung mit Bakterien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tatjana Amberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 10:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Colitis ulcerosa]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Darmsanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: Hey Paul Studios / Flickr / CC BY-SA 2.0 Immer mehr Menschen sind von Darmbeschwerden und chronischen Darmerkrankungen (CED) betroffen. Ein „Reizdarm“ ist da noch die harmlose Variante. Die häufigsten chronischen Darmerkrankungen sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Beide gelten als unheilbar und sie...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="color: #999999; font-size: 85%;"><em>Bild: Hey Paul Studios / <a href="https://www.flickr.com/photos/hey__paul/8588315396/sizes/c/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0 </a></em></span></p>
<p>Immer mehr Menschen sind von Darmbeschwerden und chronischen Darmerkrankungen (CED) betroffen. Ein „Reizdarm“ ist da noch die harmlose Variante. Die häufigsten chronischen Darmerkrankungen sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Beide gelten als unheilbar und sie verlaufen in Schüben. Daher wird den Patienten meist lebenslang ein entzündungshemmendes Medikament gegeben. Bevorzugt wird das Medikament „Mesalazin“ (5-Aminosalicylsäure / 5-ASA) eingesetzt, ein synthetischer Entzündungshemmer. Leider sind mit der Einnahme auch Nebenwirkungen verbunden, z.B. Übelkeit oder Juckreiz.</p>
<p>Eine optimale Bakterienbesiedlung im Darm ist sehr wichtig für unsere Gesundheit. Daher werden Probiotika zur Therapie verwendet. Zum Beispiel der Escherichia coli Nissle 1917. Dies ist eine ungefährliche Kolibakterienart, die sich positiv auf das menschliche Immunsystem auswirken kann. Im Laborexperiment konnte gezeigt werden, dass der Escherichia coli Nissle 1917 es schaffte, das Wachstum von Salmonellen und anderen krankmachenden Bakterien zu unterdrücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mesalazin vs. Escherichia coli Nissle 1917 in der Therapie von Colitis ulcerosa</h2>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15479682" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In einer Doppelblindstudie</a> wurden 327 Patienten getestet. 162 Betroffene bekamen über einen Zeitraum von 12 Monaten eine probiotische Therapie mit Escherichia coli Nissle 1917, die anderen 165 wurden mit „Goldstandard Mesalazin“ behandelt.<br />
Beide Therapien zeigten sich gleich wirksam.</p>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10466665" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In einer weiteren Studie</a> an 116 Betroffenen wurden 59 Patienten mit Mesalazin und 57 mit Escherichia coli Nissle 1917 behandelt.</p>
<ul>
<li>Heilungsphase: es dauerte in der E.-coli-Gruppe 44 Tage, in der Mesalazin Gruppe 42 Tage bis die Krankheitssymptome vorübergehend nachließen.</li>
<li>Entzündungsfreie Zeit: die durchschnittliche Dauer der entzündungsfreien Zeit war in der E.-coli-Gruppe 221 Tage, in der Mesalazin-Gruppe 206 Tage.</li>
<li>Rückfall: in der E.-coli-Gruppe bekamen 67 % einen Rückfall, in der Mesalazin-Gruppe 73 %.</li>
</ul>
<p>Die Ergebnisse beider Studien zeigen, dass die Behandlung mit dem nicht krankmachenden Escherichia coli Nissle 1917 gleich wirksam ist wie das Standardtherapeutikum Mesalazin.</p>
<p><em>Literatur:</em><br />
<em>Kruis W., et al. Maintaining remission of ulcerative colitis with the probiotic Escherichia coli Nissle 1917 is as effective as with standard mesalazine. Gut 2004; 53:1617-1623</em><br />
<em>Rembacken B.J. et al. Non-pathogenic Escherichia coli versus mesalazine for the treatment of ulcerative colitis: a randomised trial. Lancet. 1999 Aug 21;354(9179):635-9.</em><br />
<em> </em></p>
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		<title>Wie Antibiotika den Darm angreift &#8211; das sollten Sie wissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tatjana Amberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 13:55:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Darmsanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall nach Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: Dirk Vorderstraße / Flickr / CC BY-SA 2.0 Eine Erkältung oder ein anderer Infekt, der übliche Gang zum Arzt, und mit einem Antibiotika-Rezept verlässt der Patient die Praxis wieder. Es scheint fast so, als ob Antibiotika im Laufe der Zeit zum Allheilmittel für sehr...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="color: #999999; font-size: 85%;"><em>Bild: Dirk Vorderstraße / <a href="https://flic.kr/p/zZbWmC" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0 </a></em></span></p>
<p>Eine Erkältung oder ein anderer Infekt, der übliche Gang zum Arzt, und mit einem Antibiotika-Rezept verlässt der Patient die Praxis wieder. Es scheint fast so, als ob Antibiotika im Laufe der Zeit zum Allheilmittel für sehr viele Erkrankungen geworden sind. Antibiotika haben ja auch eine gute Wirkung bei einer Erkrankung, die Symptome verschwinden schnell wieder, und der Mensch fühlt sich wieder gewappnet für den Alltag. Dennoch sollte man sich fragen, ob Antibiotika nicht vielleicht auch eine negative Wirkung auf die Darmflora haben. Der Schulmedizin nach soll es ja so sein, dass sich Antibiotika weder auf die Darmflora noch auf die allgemeine Gesundheit negativ auswirken. Eine Studie, die in den USA am <a href="http://www.whoi.edu/page.do?pid=9304" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marine Biological Laboratory </a>in Massachusetts durchgeführt wurde, kommt allerdings zu anderen Ergebnissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Schädigung der Darmschleimhaut durch Lebenswandel und Antibiotika</h2>
<p>Der Darm besitzt sehr viele lebenswichtige Funktionen. Dennoch behandeln ihn die meisten Menschen mit sehr wenig Respekt. Ständig wird der Darm mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Giftstoffen aus der Industrienahrung und natürlich unterschiedlichen Medikamenten konfrontiert. <a href="https://www.mesotherapie-passau.de/medizin/schwermetalle-im-koerper-detox/">Im Darm lagern Umweltgifte und Schwermetalle</a>. Der moderne Lebenswandel sorgt dafür, dass oft nicht die Zeit bleibt, um auf eine gesunde Ernährung zu achten. Das Essen wird schnell hinunter geschlungen und <a href="https://www.mesotherapie-passau.de/tipps/6-gruende-warum-gruendliches-kauen-so-wichtig-ist/">nicht mehr gründlich genug gekaut, obwohl das sehr wichtig ist</a>. Künstliche Inhaltsstoffe in Fertignahrung sind jedoch eine große Herausforderung für den menschlichen Stoffwechsel, der auf die Verarbeitung dieser Stoffe überhaupt nicht vorbereitet ist. Dazu kommen noch unterschiedliche Medikamente wie eben auch Antibiotika, die den Darm zusätzlich belasten.</p>
<p>Antibiotika werden manchmal sehr schnell verschrieben, da sie für gewöhnlich rasch Ergebnisse liefern, und genau das möchte der Patient. In manchen Situationen sind sie unumgänglich. Niemand macht sich in dem Moment Gedanken um die Gesundheit der Darmflora. Der Einsatz von Antibiotika zerstört allerdings nicht nur die Krankheitskeime, sondern auch die Darmflora. So können sich Keime und auch Hefen an der Darmschleimhaut ansiedeln und ungestört wachsen. Eine Folge davon werden viele Menschen bereits selbst einmal erlebt haben – Durchfall nach Antibiotika. Dies ist eine sehr häufig auftretende Folge der Einnahme von Antibiotika. Aber auch Entzündungen können entstehen, durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut kann es sogar zu Immunschwäche, Nahrungsmittelallergien und Mineralstoffmangel kommen. Stress und Infektionen können die Darmflora noch zusätzlich schwächen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Darmflora erholt sich nur sehr langsam</h2>
<p><a href="http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1003702/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bei der Studie, die in den USA durchgeführt wurde</a>, konnte festgestellt werden, dass sich nur ein Teil der Darmflora in einem Zeitraum von vier Wochen nach der Beendigung der Einnahme von Antibiotika wieder erholen konnte. Viel schlimmer ist aber, dass es auch einen anderen Teil gab, der sogar ganze sechs Monate, nachdem die Antibiotika-Behandlung beendet wurde, noch immer nicht zu seinem normalen Zustand zurückgefunden hatte.</p>
<p>Bei der Studie konnte ebenso festgestellt werden, dass sich ein Drittel der Bakterien im Darm im Laufe der Behandlung mit Antibiotika stark dezimiert haben. Zudem änderte sich auch das Mengenverhältnis bei allen Arten von Bakterien, die im Darm zu finden sind. Bakterien, die zuvor eher seltener waren, kamen jetzt häufiger vor. Die Stämme, die vorher häufig auftraten, wurden auf einmal sehr selten. Hierbei handelt es sich um ein krankhaftes Ungleichgewicht der Bakterien, das als <a href="http://symptomat.de/Dysbakterie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dysbakterie</a> bezeichnet wird. Bei allen Teilnehmern, die an der Studie teilgenommen haben, konnte diese Dysbakterie festgestellt werden, nachdem die Behandlung mit Antibiotika beendet worden war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Ein Teufelskreis entwickelt sich</h2>
<p>Wie bekannt ist, befindet sich der Sitz des Immunsystems im Darm. Das Immunsystem ist also abhängig vom Zustand der Darmflora. Ist diese gestört und geschwächt, besteht eine weitaus höhere Wahrscheinlichkeit, eine Erkrankung zu entwickeln, als wenn die Darmflora intakt ist. So werden bei einer Erkrankung Antibiotika genommen, um diese Erkrankung zu bekämpfen. Die können allerdings die Darmflora schwächen. Dies kann dazu führen, dass der Mensch viel schneller an weiteren Infektionen erkrankt, die wiederum mit Antibiotika bekämpft werden. So wird ein Teufelskreis erzeugt, die Darmflora ist gar nicht mehr in der Lage, sich richtig zu regenerieren. Dieser Teufelskreis kann nur durchbrochen werden durch eine umfassende Darmsanierung in Kombination mit einer ausgewogenen, gesunden und individuellen Ernährung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="western">Darmsanierung beim Spezialisten</h2>
<p>Kennen Sie diesen Teufelskreis aus eigener Erfahrung sehr genau? Es ist oft sehr schwer, aus diesem auszubrechen, aber auf keinen Fall unmöglich. Bei Ihrem Heilpraktiker bei Passau finden Sie den richtigen Ansprechpartner für eine <a href="https://www.mesotherapie-passau.de/behandlungen/gesundheit/sanierung-darmschleimhaut/">Darmsanierung</a>, die Ihren Darm wieder ins Gleichgewicht bringen kann.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> wenn Sie unter chronischen Entzündungen leiden, bei denen Ihnen Antibiotika gar nicht mehr richtig helfen, <a href="http://www.biovis-diagnostik.eu/wp-content/uploads/biovis-Aromatogram-DE.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gibt es durchaus Alternativen</a>.</p>
<p>Wenn Sie Fragen haben, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde. Wir freuen uns auf Sie!</p>
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