Carboxy-Therapie

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Medizinische Carboxy-Therapie

Die Carboxytherapie ist eine naturheilkundliche Reiztherapie, bei der medizinisches Kohlendioxid therapeutisch eingesetzt wird. Sie wird im medizinischen Bereich vor allem in der Schmerztherapie angewandt, erzielt aber auch bei Tinnitus, Durchblutungsstörungen und bei der Behandlung von Narben große Erfolge. Das verwendete Kohlendioxid ist absolut unschädlich, es wird im Körper zu aktivem Sauerstoff verstoffwechselt.

Die Carboxy-Therapie ist nicht neu, ihre Ursprünge gehen auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. In den 1950er Jahren wurde sie für die Verbesserung der Wundheilung, zur Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und zur lokalen Schmerztherapie genutzt. Seit 1995 wird die Carboxytherapie zunehmend auch im Bereich der medizinischen Ästhetik eingesetzt.

Risiken und Nebenwirkungen sind bei dieser Therapie minimal. Das verwendete medizinisch hochreine CO2 ist chemisch identisch mit dem vom Körper selbst produzierten Kohlendioxid. Es wird als medizinisches Gas und auch als Bäderzusatz für medizinische Anwendungen eingesetzt.

Wie funktioniert die Carboxy-Therapie?

Das medizinische Kohlendioxid wird an den betreffenden Stellen mit einer winzigen Nadel unter die Haut injiziert. Dies führt zu einer Gefäßerweiterung und folglich zu einer besseren Durchblutung und erhöhter Lymphzirkulation. Dadurch wird das Gewebe regulatorisch mit Sauerstoff und Nährstoffen angereichert. Der Stoffwechsel der Körperzellen wird angeregt, Schlacken und Körpergifte schneller abgebaut. Neben der schmerzlindernden Wirkung werden regenerative Prozesse ausgelöst.

Vorteile der Carboxy-Therapie:

  • Gut verträglich
  • Armut an Nebenwirkungen bei korrekter Anwendung
  • Hervorragend kombinierbar mit Mesotherapie
  • Nahezu schmerzfreie Behandlung
  • Oft beeindruckende Ergebnisse