Ernährung für Kinder – ein Buchtipp

Ernährung für Kinder – ein Buchtipp

Bild: Yuri_Arcurs / Stock-Fotografie-ID: 124663835

Vor wenigen Tagen veröffentlichte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF seinen „Bericht zur Situation der Kinder in der Welt“. Mindestens jedes dritte Kind unter fünf Jahren – mehr als 200 Millionen Mädchen und Jungen weltweit – leidet unter den Folgen von unzureichender oder schlechter Ernährung und ist entweder unterernährt oder übergewichtig.

Das kann sich auf die Gehirnentwicklung und das Immunsystem auswirken, was zu späteren Lernschwierigkeiten und Infektanfälligkeit führen kann.

„Trotz aller technologischen, kulturellen und sozialen Fortschritte in den letzten Jahrzehnten haben wir eine grundlegende Tatsache aus den Augen verloren: Wenn Kinder schlecht essen, haben sie ein schlechtes Leben. Millionen von Kindern ernähren sich ungesund, weil sie einfach keine andere Wahl haben. Die Art und Weise, wie wir Mangelernährung verstehen und bekämpfen, muss sich ändern: Es geht nicht nur darum, dass Kinder genug zu essen haben; es geht vor allem darum, dass sie das Richtige zu essen haben. Das ist unsere gemeinsame Herausforderung.“ UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore

Dass auch gesunde Kinder Nährstoffmängel haben, darüber habe ich bereits hier geschrieben. Diese Schlagzeilen passen exakt zu meinem Buchtipp.

 

Um was geht es?

Eine Mutter wird mit der Situation konfrontiert, dass ihr Sohn an MIH (Schmelzbildungsstörung der Zähne) erkrankt ist. Und sich tut das einzig Richtige: sie sucht nach den Ursachen. Sie stellt sich die einfache und treffende Frage:

„Was brauchen Kinder, um sich gesund zu entwickeln und auch gesund zu bleiben?“

Recht schnell stolpert sie über die Themen Ernährung und die Nährstoffe darin. Nach einiger Recherche wird ihr klar, dass wir alle, aber vor allem natürlich die Kinder die im Wachstum einen erhöhten Bedarf haben, einen Mangel an Nährstoffen haben. Sie trägt viele Details zusammen, und entstanden ist das Buch:

Aufschnaiter, Ulrike von:
Deutschlands kranke Kinder : wie auf Anweisung der Regierung Kitas und Schulen die Gesundheit unserer Kinder schädigen.
Hamburg: Tredition, 2019
ISBN: 978-3-7482-6237-4

Doch sie schreibt nicht nur ein Buch, sondern stellt die Ernährung ihrer Familie um und auch das Freizeitverhalten. Schnell bemerkt sie zahlreiche positive Effekte bei allen Beteiligten, sowohl gesundheitlich als auch optisch (Haut) und am Wohlbefinden.

Einen Vorgeschmack auf das Buch gibt das Gespräch zwischen der Autorin Frau Aufschnaiter und Herrn Prof. Dr. Spitz.

 

Mein Fazit

Dieses Sachbuch sollte Pflichtlektüre an Kindergärten, Schulen, Altenheimen, Unis und Krankenhäusern sein. Jeder der Kinder bekommt oder bereits hat sollte es lesen. Ein Buch voller Informationen und Quellenangaben, spannend, motivierend und auch Lösungsvorschläge sind enthalten.

Ein Buch für Eltern mit Kindern und alle anderen Menschen, die gesund alt werden wollen. Ich hoffe es findet viele Leser und regt diese zu einer „gesunden“ guten Ernährung an. Ich darf Chris Michalk aus seinem Artikel „Ist eine Kalorie = eine Kalorie?“ zitieren:

„Eine gute Ernährung … ist eine, bei der wir in der Hauptsache Nahrungsmittel zuführen, die keine Zutatenliste haben. Und getrunken wird Wasser. Man kann noch einen Schritt weitergehen und sich fragen, ob ich das, was ich da gerade in der Hand halte, so auch in der Natur finden und essen würde. Warum? Weil diese Art der Ernährung mit hoher Wahrscheinlichkeit ein optimales Wechselwirken von Nahrung und Körper (inkl. Gehirn) gewährleistet.“

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